121 Inseln mit einer Gesamtfläche von nur 8000 Quadratkilometern liegen verstreut im Pazifik rund 1000 km vom Festland entfernt. Die 25 000 Einwohner leben aber nur auf 5 der Inseln: San Cristobal, Santa Cruz, Isabel, Floreana und Baltra. Alle anderen gehören nur den Tieren und Pflanzen.
Doch eines haben sie alle gemeinsam. Sie sind vulkanischen Ursprungs. Die älteste östlichste ist 4 Mill. Jahre alt, die jüngste westlichste, Fernandina, nicht einmal 1 Mill. Jahre alt. Diese und Isabela haben noch aktive Vulkane. Die Lava floss über diesem Hotspot effusiv aus Spalten und Schloten, ohne große Explosionen. So sind die Inseln, wie hier Tortuga meist sehr flach.
Auch die Küsten bestehen meist aus Lavagestein, nur manchmal werden sie von fein- oder grobkörnigem Muschelsand unterbrochen.
Manchmal bildet die erkaltete Lava Kanäle,
oder durch unterschiedliche Abkühlung auch richtige Tunnels.
Auf Isabela befindet sich die zweitgrößte Caldera der Welt, die Sierra Negra mit 10 km Durchmesser.
Lavafelder und ab und zu Kakteen. Außerhalb des Kraterrands kann die Lava sanft abfließen - bis ins Meer.
Die schwarzen Laven sind jüngeren Datums, vor 9 Jahren war der letzte Ausbruch.
An manchen Stellen tun sich Risse und Spalten auf.
Je nach Zusammensetzung der herausquellenden Magma ergeben sich rötlich, gelblich, bräunliche oder schwarze Färbungen der Schlacken.
Ziemlich jung ist dieser kleine Lavatunnel auf der Sierra Negra auf Isabel.
Wenn Schwefel im Spiel ist, wird das Gestein gelblich.
Panorama der Caldera der Sierra Negra vom Kraterrand - Lavagestein rundum.
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