Quito, 2 Mill. Einwohner und Hauptstadt von Ecuador, liegt auf 2800 m Seehöhe. Die Stadt erstreckt sich auf 40 km Länge, eingezwängt zwischen Bergketten und Hügel. Es gibt daher wenige ebene Flecken.
Daher führen auch die menschengefüllten Straßen der Altstadt entweder bergauf...
... oder bergab.
Quitos Altstadt, im 16. und 17. Jahrhundert von Kirche und Krone unter Ausbeutung der indigenen Bevölkerung errichtet, hat aus diesen Jahrhunderten noch viele Kirchen erhalten.
Die Dominikanerkirche
Konvent und Platz der Franziskaner
In der Jesuitenkirche ist alles außer dem Fußboden mit Blattgold verziert.
Der bedeutendste Platz der religiösen und weltlichen Herrscher ist die Plaza de la Independencia. In der Mitte ragt die Siegessäule empor, die den Beginn der Unabhängigkeitsbewegung 1809 symbolisiert.
Dahinter liegt die Kathedrale und gegenüber der erzbischöfliche Palast.
Am Unabhängigkeitsplatz spielt sich immer etwas ab.
Wöchentlich die große militärisch durchgeführte Wachablöse, die wir uns jedoch gespart haben.
An Wochenenden treten Musikgruppen mit religiösen oder weltlichen Rednern auf.
Die anderen beiden Seiten des Platzes werden vom Regierungspalast und Rathaus gesäumt.
Einfacher geht es in einer Pasteleria zu, wo man während des Kaffeetrinkens den Konditoren bei ihrer Arbeit zuschauen kann.
Bergauf und bergab geht es auch bei unserer Sonntagswanderung zu. Wir besteigen den Loma Lumbisi, wandern am Kamm entlang um durch eine Schlucht wieder auf einen vollbebauten weiteren Rücken zu kommen.
Wir treffen immer wieder auf Kurioses. Altstoffe werden oftmals von armen Bewohnern gesammelt, gehortet und verkauft.
Zwischen den beiden Bergrücken treffen wir tief unten auf die Wallfahrtskirche La Virgen de Guadalupe.
Zu diesen Hochhäusern an der Geländekante müssen wir wieder hinauf.
Hochhäuser finden sich im modernen Quito wie fast in jeder anderen Millionenstadt unserer Welt.
Bevor wir noch einen Abstecher in den Oriente machen, ein Blick über das nächtliche Quito von einer hübschen Restaurantterrasse aus.
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