Quilotoa heißt sowohl ein kleines Dorf, als auch eine traumhaft gelegene Lagune in der zentralen Sierra.
Kaum angekommen, wandern wir auch schon hinunter zur 260 m tiefer gelegenen Lagune, die in einem ehemaligen riesigen Vulkankrater entstanden ist.
Der Weg ist steil und zudem sind wir hier auf 3800 m Seehöhe. Also machen wir es uns bequem und lassen uns von Pferden hinauftragen. Auch eine neue Erfahrung!
Das Dorf, welches nur 80 Einwohner hat, wird von Indigenas bewohnt. Die älteren verstehen kein Spanisch, sondern nur Quichua.
Es ist kalt und windig hier oben, so hilft in den 2 Nächten, die wir hier verbringen, ein eiserner Holzofen im Zimmer.
An unserem 2. Aufenthaltstag erstrahlt die Lagune im fantastischen Morgenlicht.
Durch Zufall treffen wir auf einen Naturführer, der eben mit 2 Israelis losmarschiert. Wir schließen uns an, um die gesamte Lagune zu umrunden.
Der schmale Pfad führt meist direkt am Kraterrand entlang, wobei uns der starke Wind einige Male zu schaffen macht.
Der Blick in die Lagune und die steil abfallenden Hänge ist jedes Mal fabelhaft.
Doch der Blick in die andinische Bergwelt ist nicht weniger faszinierend. Hier taucht der 5897m hohe Vulkan Cotopaxi auf.
Diese Gebirgsgegend ist sehr trocken, mit Canyons durchsetzt, aber immer wieder landwirtschaftlich genutzt.
An den äußeren Abhängen des Kraters weiden auch Schafe. Der Schäfer in seinem roten Poncho macht es sich gemütlich.
Die Kartoffeläcker und kleinen Getreidefelder reichen hier bis 4000 m hinauf.
Unsere Runde zieht sich, denn da sind auch viele Auf und Abs zu bewältigen. Doch nach 6 Stunden haben wir es geschafft - die Umrundung der Lagune Quilotoa.
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