Raul reist für einige Wochen ab, zunächst per Moped, dann per Flugzeug nach Brasilien zur Fußball-WM.
Für uns beginnt die Zeit caminar y trabajar in Abwandlung an den lateinischen Spruch "Ora et labora". Unser Motto jedoch lautet "Wandern und arbeiten". Zum Arbeiten werden wir von Angel, dem einheimischen Gärtner, angeleitet.
Zu unserem Haus gehört ja ein großer Gemüse- und Obstgarten, in dem wir an Wochentagen je 4-5 Stunden tätig sind.
Neben unseren bekannten Gemüsesorten gibt es natürlich auch tropische, wie diese scharfen Chili.
Die Tomaten werden fein säuberlich mit Schnüren nach oben gezogen und an gespannten Drähten befestigt.
Es ist immer wieder eine Freude beim Wwoofen, fertige Arbeiten vor sich zu haben.
Fein säuberlich wird auch das Unkraut herausgezupft.
Einen ganzen Tag nimmt das Gießen der Obstbäume in Anspruch. Es gibt Zitronen, Orangen, Chirimoya, Pomelones, Feigen, Mangos, Guanaba, Maracuja, Avocados und noch einige, die wir nicht kennen.
Kommen wir zum Wandern, da bieten sich viele Möglichkeiten in dieser faszinierenden Umgebung.
Das Panorama ist in einem Bildchen leider nicht besser darstellbar. Man muss es erleben!
Auf d i e s e n Berg wollen wir morgen hinauf. Er heißt Mandango und mit etwas Fantasie sieht er aus wie ein Frauenkopf im Profil oder aber wie das "Wildalmkirchei"".
Zunächst müssen wir uns durch viel Gestrüpp einen Weg bahnen.
Die Natur begeistert auch hier durch ihre Vielfalt.
Oberhalb des Krüppelwaldes zieht sich trockenes Grasland über die Bergflanken und Kämme.
Der 1. Gipfel ist erreicht, die Selbstauslöseraufnahme mäßig gelungen.
Der nächste liegt vor uns. Der Mandango bildet einen phänomenalen Aufbau aus Konglomeraten. Unser Pfad führt rechts vorbei und von hinten auf die Nasenspitze.
Diese Schneide müssen wir wohl umgehen.
Doch von der Nasenspitze bzw. "Kircheispitze" lässt sich die halbe Welt betrachten und Greifvögel dazu.
Abends, von unserer Terrasse aus zeigt sich schließlich noch ein natürliches Lichterspiel.
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