Zwei Wochen sind schnell vorbei und schon ist der letzte WWooferarbeitstag da. Die Sanierung dieser Gartenstiege ist unser Werk, und daher freuen wir uns ganz besonders über deren Fertigstellung.
Natürlich muss auch unser "Reitstall" geputzt werden.
Da passt auch der Regenbogen an der Grenze zwischen der Schönwetter- und der Regenzone gut dazu.
Zur Regenzone gehört der Parque National Podocarpus, den wir 2 Tage erleben wollen.
Der zweistündige Anmarsch zum Refugio Cajanuma verläuft noch ganz trocken. Hier ist zugleich auch die Administration des Nationalparks untergebracht.
Dieser hat eine Größe von 1500 km², erstreckt sich zwischen 1000 und 3300 Höhenmeter und befindet sich hauptsächlich in der Nebelwaldzone. Seinen Namen hat er von der einzigen endemischen Andenkonifere Podocarpus.
Er stellt ein riesiges Wasserreservoir für die tiefer liegenden trockeneren Gebiete dar, ist riesiger Sauerstoffproduzent und birgt eine immense Artenvielfalt. Hier treffen wir auf verschiedenste Laubbäume, Farnbäume, Flechten, Moose, Bromelien, Orchideen...
und immer wieder Pflanzen, die wir noch nicht kennen.
Das riesige Wasserreservoir kommt nicht von irgendwo her, denn es regnet fast pausenlos. Das spüren wir bereits bei unserem ersten Rundgang.
Wir bestaunen die üppige Pflanzenwelt, doch unsere Schuhe und Kleider werden immer nässer und nässer.
Es ist zwar leicht eine Bromelie aufs Foto zu bannen, doch mit dem Kolibri haben wir weniger Glück.
Der Ex-Biologe studiert den Lehrpfad.
Immer dichter wird der Nebel, doch die Silhouetten immer interessanter.
So sind wir froh, eine Cabaña beziehen zu können.
Wir hängen alle unsere nassen Kleider an die Haken, und sind naiv genug zu glauben, sie würden am nächsten Tag trocken sein. Doch keine Spur davon!
Das Refugio hat eine Selbstversorgerküche, und so bereiten wir unser Abendessen zusammen mit
10 Tourismusstudenten aus Loja.
Am Horizont reißen die Wolken auf und somit steigt die Hoffnung auf besseres Wetter am nächsten Tag.
So steigen wir morgens gut "bemantelt" wieder ab.
Der Regen macht auch der Zufahrtsstraße zu schaffen. Hier müssen wir ein abgerutschtes Waldstück überklettern.
Eine Stein- und Erdmure erinnert an unsere vorjährige Himalayareise.
Die Regenkleidung werden wir in den kommenden 2 Wochen hoffentlich nicht mehr benötigen, denn in den nächsten Tagen geht unsere Reise zu den Galapagosinseln.
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