Wahrscheinlich vor 15000 Jahren kamen die ersten Menschen von Asien über die, wegen der Eiszeit seichten Beringstraße nach Amerika. Und da war wohl der Puma zuerst schon da. Er hat sich über viele indianische Völker hinweg als Symbol der Macht und der Unbesiegbarkeit erhalten.
Und so bildet der Puma auch den Grundriss von Ingapirca, der bedeutendsten Inka-Ausgrabung in Ecuador.
Da gibt es noch viel zu forschen, aber fest steht, dass hier ab 800 n.Chr. der indigene Stamm der Canaris eine Festung erbaute.
Allzu viel ist nicht erhalten von diesen Canaris, doch immerhin die Zeremonienbäder, deren Zuleitung quer über die Anlage läuft. Im Hintergrund der Sonnentempel der Inkas, die im 15.Jhd. die Canaris unterwarfen.
Von den Canaris blieb daher auch nicht viel über. Aber auch sie waren bereits Meister der Astronomie.
So haben sich im Wasser dieser Löcher im Stein die Sterne gespiegelt und je nach dem welche Sterne dies waren, konnten sie die Jahreszeiten ablesen.
Von den Inkas stammt Kai Pacha, eine Vorstellung, die Raum und Zeit verbindet. Rundherum stehen die Jahreszeiten und durch oben, Mitte, unten werden Himmel, Erde und Unterwelt dargestellt.
Die Inkas haben also versucht, die Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen,
die heutige Menschheit nimmt meist nur Teile der Welt und erforscht diese bis ins Letzte.
Diese Inkastraße zeigt jedoch auch, dass die Inkas mit ihrem militärischen Drang bereits überall hin wollten, bis sie von den weißen Eroberern unterworfen wurden.
Kommt eigentlich jemals jemand, der nicht andere Gebiete erobern und andere Menschen beherrschen will?
Doch pickt man sich von jedem Volk das Gute und Hervorragende heraus, hätten wir eine friedvolle, prosperierende, interessante Welt. Lassen wir bei den Inkas mal ihre Sklaverei und ihre Gottherrscher weg, dann ist viel Interessantes dabei.
So haben sie den Sonnentempel in Ingapirca einerseits an der höchsten Stelle gebaut um das umliegende Land zu kontrollieren, andererseits aber dessen Fenster und Nischen so angelegt, dass allein aus dem Auftreffen der Sonnenstrahlen die Monate abgelesen werden konnten.
Wenn diese zwei Profile übereinstimmen, dann müßten wir die Geschichte neu schreiben. Das vordere Profil stammt von einem Weißen aus Europa, das hintere haben die Inkas mit ihren indigenen Vorfahren verglichen und aus diesem Grund den Felsen zum Anlass genommen, Incapirca hier zu erichten.
Kommen wir in diesem etwas ausholenden Post, der möglich war, weil der Autor wegen eines Magen-Darm-Dusels im Bett verbringen musste, zur Gegenwart.
Dieser kleine Mann ist also wahrscheinlich ein Nachfahre der Canaris oder der Inkas.
Auch diese zwei indigenen Frauen haben wohl ähnliche Vorfahren. Doch während sie wegen ihres Alters noch eine traditionelle Kleidung tragen, schmeckt einer die Eistüte des 21.Jhds. ganz gut
Nicht mehr mit der Tradition verhaftet leben die meisten Jugendlichen. Sie tragen Kleider wie fast auf der ganzen Welt, haben Handys und Computer, gehen nach dem verpflichtenden Colegio mit 18 auf die Uni und zeigen sich weltoffen. Vielleicht sind sie es, die nicht mehr die ganze Welt beherrschen wollen ???
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen